Telekom: Höttges fordert Maßnahmen für sozial verträgliche Digitalisierung

Telekom: Höttges fordert Maßnahmen für sozial verträgliche Digitalisierung

München (dpa) - Telekom-Chef Timotheus Höttges fordert ein rasches Handeln von Politik und Wirtschaft, um die sozialen Umbrüche durch die Digitalisierung abzufedern. Es gebe viele Menschen, die fürchten, ihre Jobs zu verlieren oder im Alter zu verarmen. Diese Sorgen müsse man nicht nur ernst nehmen, sondern auch Lösungen finden, um diese Menschen nicht an radikale politischen Gruppen oder Parteien zu verlieren, sagte Höttges am Sonntag auf der Internet-Konferenz DLD in München. «Die einzige Stimme, die sie haben, sind Wahlen.» Globalisierungsexperte Ian Goldin mahnte, die Welt stehe an einem Scheideweg. Die Digitalisierung biete Chancen, die die Menschheit in dieser Form bislang nie gehabt habe. Es gebe alle Möglichkeiten, in den nächsten Jahrzehnten Hunger, Armut und viele Krankheiten zu besiegen.

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Ratingagentur: Drastische Abstufung Italiens bei der Bonität

Ratingagentur: Drastische Abstufung Italiens bei der Bonität

Toronto (dpa) - Schlechte Nachrichten für den italienischen Staat und die italienischen Banken: Die Ratingagentur DBRS hat die Kreditwürdigkeit von Italien um eine Stufe gesenkt. Die Bonitätsnote werde von bisher «A (low)» auf «BBB (high)» gesenkt, teilte die kanadische Ratingagentur am Freitag in Toronto mit. Der Ausblick für das neue Rating wurde auf stabil gesetzt. Es droht also keine weitere Herabstufung. Es sei unsicher, ob Italien politisch in der Lage sei, die notwendigen politischen Reformen durchzuführen, begründete DBRS seine Entscheidung. Zudem halte die Schwäche im italienischen Bankensektor an. DBRS verwies auf das schwache Wachstumsumfeld. Nach dem gescheiterten Verfassungsreferendum dürfte es laut DBRS schwieriger sein, zusätzliche Reformmaßnahmen zu beschließen.

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Italien: Krisenplan für Monte dei Paschi in der Ausarbeitung

Italien: Krisenplan für Monte dei Paschi in der Ausarbeitung

Rom (dpa) - Italiens Finanzminister und die Führungsspitze der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) wollen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den kommenden Wochen einen Sanierungsplan für das angeschlagene Kreditinstitut vorlegen. Bei einem Treffen am Dienstag in Rom berieten Finanzminister Pier Carlo Padoan, der MPS-Vorsitzende Alessandro Falciai und sein Stellvertreter Marco Morelli über künftige Maßnahmen, wie das Ministerium am Abend mitteilte. Der Staat will der Bank mit einer vorsorglichen Rekapitalisierung aus der Misere helfen: Nach Berechnungen der Bankenaufsicht in Frankfurt benötigt das unter faulen Krediten leidende Geldhaus aus der Toskana 8,8 Milliarden Euro an frischem Kapital.

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Olymp: Hemdenhersteller fürchtet Online-Handel nicht

Olymp: Hemdenhersteller fürchtet Online-Handel nicht

Bietigheim-Bissingen (dpa) - Der Hemdenhersteller Olymp sieht im wachsenden Trend hin zum Online-Handel keine Bedrohung. «Ich sehe kein Drohszenario vereinsamter Fußgängerzonen», sagte Olymp-Chef Mark Bezner am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Olymp betreibt seit März vergangenen Jahres seinen Online-Shop in Eigenregie. Die Umsätze seien aber zu vernachlässigen, so Bezner. Er sehe in Web-Shops nur eine Ergänzung. Olymp macht etwa 20 Prozent seiner Umsätze online und direkt in eigenen Shops, 80 Prozent gehen über den Großhandel. Weltweit verkauft Olymp etwa zwölf Millionen Hemden pro Jahr. Das Hemd sei zwar prädestiniert für den Online-Verkauf, sagte Bezner. Denn die meisten männlichen Käufer kennen Schnitt und Passform ihrer Stammmarke. «Der Kunde nimmt das Hemd aber immer noch gern in die Hand», so Bezner. Im Gegensatz zu anderen Modemarken, die sich von eigenen Shops trennten, soll die Zahl der Olymp-Läden von zuletzt 60 in Deutschland weiter steigen. «Es kommen in Deutschland noch einige hinzu», sagte Bezner.

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Niederlande: ING-Diba bleibt auf Erfolgskurs

Niederlande: ING-Diba bleibt auf Erfolgskurs

Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Rekordjahr 2015 hat Europas größte Direktbank ING-Diba auch 2016 gut abgeschnitten. «Es ist uns gelungen, unser Ergebnis stabil zu halten und auch in der Niedrigzinsphase profitables Wachstum zu erreichen», sagte Vorstandschef Roland Boekhout der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Genaue Zahlen will die 100-Prozent-Tochter der niederländischen Großbank ING am 3. Februar veröffentlichen. Für 2015 hatte das Institut einen Vorsteuergewinn von gut 1,1 Milliarden Euro und 755 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen. Die Bank gewann erneut kräftig zusätzliche Privatkunden - auch weil Konkurrenten Gebühren etwa für das Girokonto erhöhten. «Solange wir es können, werden wir unser Girokonto kostenlos anbieten», bekräftigte Boekhout.

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Here: Intel erwirbt 15-prozentigen Anteil

Here: Intel erwirbt 15-prozentigen Anteil

Santa Clara (dpa) - Der Chipriese Intel beteiligt sich am Kartendienst Here von Audi, BMW und Daimler. Das US-Unternehmen kündigte am Dienstag die Übernahme eines 15-prozentigen Anteils an. Zum Kaufpreis machte Intel zunächst keine Angaben. Die deutschen Autobauer hatten den Service 2015 für mehr als 2,5 Milliarden Euro von Nokia gekauft. Digitale Karten sind eine Basis für Fahrdienst-Apps und ein zentraler Baustein für den Betrieb selbstfahrender Autos. Here soll den Autobauern und ihren Partnern hochpräzise Karten liefern und so Unabhängigkeit von den wenigen anderen großen Anbietern wie Google oder TomTom bieten. Auch der Fahrtenvermittler Uber war zwischenzeitlich als ein Interessent für Here gehandelt worden.

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