Telefónica Deutschland: Erster Gewinn seit E-Plus-Übernahme

Telefónica Deutschland: Erster Gewinn seit E-Plus-Übernahme

München (dpa) - Der Telekomkonzern Telefónica Deutschland (O2) hat dank eines Sonderertrags aus dem Verkauf von Mobilfunkmasten den ersten Gewinn seit der milliardenschweren E-Plus-Übernahme eingefahren. Unter dem Strich verdiente der nach der Anzahl der Sim-Karten größte deutsche Mobilfunker im zweiten Quartal 252 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 68 Millionen angefallen war. Nach dem Zusammenlegen der Netze von O2 und E-Plus waren manche Mobilfunkmasten überflüssig geworden und konnten verkauft werden. Auch beim operativen Ergebnis macht das TecDax-Schwergewicht dank Kostensenkungen infolge der Fusion weiter Fortschritte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Oibda) kletterte um 1,2 Prozent auf 459 Millionen Euro. Das war mehr als im Schnitt von Analysten erwartet.

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PSA: Deutlicher Zuwachs des operativen Gewinns

PSA: Deutlicher Zuwachs des operativen Gewinns

Paris (dpa) - Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat wegen der gut laufenden Automärkte in Europa und des Sparkurses deutlich mehr verdient. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn sei um knapp ein Drittel auf 1,83 Milliarden Euro geklettert, teilte der VW-Konkurrent am Mittwoch in Paris mit. Der Umsatz ging wegen des starken Euro leicht auf 27,8 Milliarden Euro zurück - bereinigt um Währungseffekte wäre er um 2,4 Prozent gestiegen. Damit liegt das vom Staat gestützte Unternehmen auf Kurs zu seinen Anfang des Jahres angekündigten mittelfristigen Wachstumszielen. Der seit 2014 amtierende Konzernchef Carlos Tavares peilt wieder ein deutliches Umsatzplus an. Dem gingen harte Sanierungsjahre voraus, da sich die Weltwirtschaftskrise Ende des vergangenen Jahrzehnts in weitgehend stagnierenden Erlösen niedergeschlagen hatte.

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Belgien/Niederlande: Großfusion im Einzelhandel

Belgien/Niederlande: Großfusion im Einzelhandel

Brüssel (dpa) - Die Fusion der niederländischen Supermarktkette Ahold mit ihrem belgischen Konkurrenten Delhaize ist perfekt. Die beiden Konzerne unterzeichneten am Samstag die entsprechenden Verträge, nachdem auch die US-Wettbewerbshüter den Deal genehmigt hatten. Mit der Fusion entsteht ein Einzelhandelsriese mit mehr als 6500 Geschäften und mehr als 375 000 Arbeitnehmern in Europa und den USA. Ahold ist mit einem Umsatz von rund 38 Milliarden Euro deutlich größer als Delhaize und soll 61 Prozent des neuen Konzerns halten. Die Niederländer erhoffen sich von dem Deal von 2019 an Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro pro Jahr.

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Vivendi verkündet Aus für Watchever zum Jahresende

Vivendi verkündet Aus für Watchever zum Jahresende

Paris/Berlin (dpa) - Der französische Medienkonzern Vivendi schließt seinen deutschen Online-Videoanbieter Watchever zum Ende des Jahres. Ein entsprechender Bericht der französischen Wirtschaftszeitung «Les Échos» wurde der Deutschen Presse-Agentur am Freitag aus informierten Kreisen bestätigt. Betroffen seien etwas weniger als 20 Mitarbeiter in Berlin, die Sozialpartner seien bereits informiert. Der Mutterkonzern wollte die Angaben nicht kommentieren. Vivendi hatte den Dienst 2013 gestartet. Watchever ist ein Streaming-Dienst wie die rivalisierenden Angebote Netflix oder Maxdome, bei dem Videoinhalte für eine monatliche Abo-Gebühr direkt aus dem Netz abgespielt werden. Es hieß nun weiter, dass die Technologie von Watchever für andere Angebote genutzt werden solle.

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Volvo: Erfolgreicher Sparkurs stützt operativen Gewinn

Volvo: Erfolgreicher Sparkurs stützt operativen Gewinn

Göteborg (dpa) - Für den Lastwagenbauer Volvo machen sich angesichts der Auftragsflaute Sparmaßnahmen bezahlt. Im zweiten Quartal schrumpfte der Umsatz um 7 Prozent auf knapp 79 Milliarden schwedische Kronen (8,3 Mrd Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Während die Nachfrage nach Lastwagen aus Europa gestiegen sei, habe das Geschäft in Nordamerika und Brasilien geschwächelt, erklärte Volvo-Chef Martin Lundstedt laut Mitteilung. Der operative Gewinn vor Sondereffekten legte aber um 2,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Kronen zu und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Die Kosten für die Verwaltung sowie für Forschung und Entwicklung schrumpften. Unterm Strich blieb davon aber kaum etwas übrig. Der Gewinn sackte unter anderem angesichts weiterer Rückstellungen für die bevorstehende EU-Strafe für mehrere Hersteller wegen eines Lkw-Kartells um mehr als 60 Prozent auf knapp 2 Milliarden Kronen ab.

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Daimler: EU-Kommission verhängt Bußgeld nach Preisabsprachen

Daimler: EU-Kommission verhängt Bußgeld nach Preisabsprachen

Brüssel/Stuttgart (dpa) - Der Autobauer Daimler bekommt von der EU-Kommission mehr als eine Milliarde Euro Bußgeld wegen unerlaubter Preisabsprachen aufgebrummt. «Die Einigung beendet das EU-Kartellverfahren», sagte eine Daimler-Sprecherin am Dienstag in Stuttgart. An den Absprachen waren neben Daimler auch MAN, Iveco, DAF und Volvo/Renault beteiligt, wie die europäischen Wettbewerbshüter in Brüssel mitteilten. Insgesamt verhängte die EU-Kommission Bußgelder in Höhe von knapp 2,93 Milliarden Euro. Daimler trifft mit 1,09 Milliarden Euro der Löwenanteil. Daimler bedauere die Vorfälle und habe Konsequenzen gezogen, sagte die Daimler-Sprecherin weiter. So seien interne Kontrollen gestärkt und Mitarbeiter verstärkt geschult worden. Der Autobauer hatte 2011 eine erste Rückstellung in unbekannter Höhe für drohende Strafen aus dem Kartellverfahren vorgenommen, die 2014 um 600 Millionen Euro erhöht wurde. Im zweiten Quartal hat der Konzern weitere 400 Millionen Euro für «Aufwendungen im Zusammenhang mit rechtlichen Verfahren» verbucht.

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