Vodafone: Grünes Licht der EU für 5G-Mobilfunk

Vodafone: Grünes Licht der EU für 5G-Mobilfunk

Düsseldorf (dpa) - Die von der EU angestrebte Freigabe des 700-Megahertz-Band für Mobiltelefone und Datenübertragung ebnet nach Einschätzung von Vodafone den Weg zur Einführung der fünften Generation des Mobilfunks (5G). Die Frequenzen aus dem so genannten UHF-Band seien aufgrund hoher Reichweite und guter Gebäude-Versorgung optimal für einen nahezu flächendeckenden Ausbau eines mobilen Breitbandinternets geeignet, erklärte Professor Gerhard Fettweis, Inhaber des Vodafone Lehrstuhls für mobile Nachrichtensysteme an der TU Dresden und Koordinator des 5G Lab Germany. «Für die Weiterentwicklung von 5G sind damit wichtige Weichen gestellt.» Die für Telekommunikation zuständigen Minister der EU hatten am Donnerstag in einem Vorentscheid die zukünftige Nutzung der Frequenzen im Bereich von 470 bis 790 MHz beschlossen und einen großen Frequenzbereich hieraus für die ausschließliche Mobilfunknutzung vorgesehen.

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Spanien: „Interventionszonen“ sollen Mallorca gesitteter machen

Spanien: „Interventionszonen“ sollen Mallorca gesitteter machen

Palma de Mallorca (dpa) - Vor dem erwarteten Rekord-Touristen-Ansturm in diesem Sommer erhöht Mallorca seine Sicherheitsvorkehrungen. Auf der spanischen Urlaubsinsel wurde am Mittwoch eine Verstärkung des Polizeiaufgebots mit 170 Beamten vom Festland bekanntgegeben: Sie sollen die 136 mallorquinischen Kollegen im Zentrum der Hauptstadt Palma, am Paseo Marítimo und an der Playa zwischen Ende Mai und Ende Oktober unterstützen. Seit Montag stehen zudem vor allem am «Ballermann» auffällige gelb-rote Verbotsschilder, die vor dem Saufen und Grölen auf offener Straße warnen. Wie groß zu lesen ist, drohen bei Zuwiderhandlungen Strafen von bis zu 3000 Euro. Im März hatte Palma Bereiche der Playa zu «Interventionszonen» erklärt. In den betroffenen Abschnitten werden künftig nicht nur Trinkgelage auf offener Straße verboten. Zwischen Mitternacht und acht Uhr morgens wird auch der Verkauf von Alkohol in Supermärkten, aber auch auf der Straße und aus Getränkeautomaten untersagt. Mit diesen Maßnahmen sollten die Sicherheit garantiert werden, sagte der seit Juni 2015 amtierende sozialistische Bürgermeister José Hila.

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Frankreich: SEB will Küchengerätehersteller WMF übernehmen

Frankreich: SEB will Küchengerätehersteller WMF übernehmen

Brüssel (dpa) - Der französische Konzern SEB will den Küchengerätehersteller WMF übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte das französische Unternehmen am Montagabend mit. Man habe sich mit den Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts (KKR) geeinigt. Der Wert der Transaktion belaufe sich auf insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. SEB rechnet mit einer Zustimmung im zweiten Halbjahr 2016. «Wir ergänzen uns in unseren Marksegmenten und sind uns als europäische Traditionsunternehmen sehr ähnlich», teilte WMF-Pressesprecher Kai Hummel mit. «Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit, da wir unsere eingeschlagene internationale Wachstumsstrategie zusammen mit der Groupe SEB erheblich beschleunigen können.» Mit der Bündelung der Expertise könne man künftig noch stärker am Markt auftreten.

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EU will Netflix Quote für europäische Produktionen aufzwingen

EU will Netflix Quote für europäische Produktionen aufzwingen

Brüssel (dpa) - Europäische Videoproduktionen sollen nach dem Willen der EU-Kommission bei Streaming-Anbietern künftig stärker zum Zuge kommen. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag solle in absehbarer Zeit vorgestellt werden, teilte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Freitag mit. Einzelheiten gehen aus einem Textentwurf hervor, den das Nachrichtenportal «Euractiv» veröffentlichte. Demnach sollen US-amerikanische Anbieter wie Netflix oder Amazon dazu gezwungen werden, ihren Internet-Katalog von angebotenen Filmen und Serien in Zukunft zu mindestens 20 Prozent mit europäischen Produktionen zu füllen - und zwar in jedem EU-Land. Die EU-Kommission bestätigte diese Details zunächst nicht offiziell. Bei Netflix und iTunes liegt der Anteil an europäischen Filmen derzeit laut EU-Kommission im Schnitt bei 21 Prozent. Der Anteil variiere aber je nach Land stark.

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Polen: Zusammenschluss der Substratproduzenten für Pilze

Polen: Zusammenschluss der Substratproduzenten für Pilze

(fruchtportal.de) Die polnischen Firmen Mykogen und Fungis haben einen der Marktführer in der Produktion von Substrat für Pilze nicht nur in Polen, sondern auch auf europäischer Ebene geschaffen, indem sie ihre Kräfte vereinten. Die zusammengeschlossenen Unternehmen werden rund 20 Prozent des polnischen Marktes kontrollieren und schließen weitere Zusammenschlüsse nicht aus, heißt es auf Mushroomforum. Mykogen Poland, das seit Ende 2012 von dem privaten Eingenkapital-Fonds Abris Capital Partners kontrolliert wird, hat das ähnlich große Unternehmen Fungis, das in der Nachbarschaft von Skierniewice, in der Region Lodz, in Zentral-Polen angesiedelt ist, übernommen. „Die Produktionskapazität beider Unternehmen erreicht 200 000 Tonnen pro Jahr. Zudem hat Mykogen einen weiteren Produktionsbetrieb in der Ukraine mit einer Produktionskapazität von über 100 000 Tonnen pro Jahr“, wurde Rafael Nawrocki, Präsident beider Unternehmen, zitiert. Der Jahresgesamtumsatz beläuft sich auf rund 140 Millionen PLN (rund 32 Millionen EUR).

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Österreich: Neuer Kanzler soll Wirtschaftskompetenz zurückbringen

Österreich: Neuer Kanzler soll Wirtschaftskompetenz zurückbringen

Wien (dpa) - Österreichs designierter Regierungschef Christian Kern muss nach Ansicht von Experten vor allem mit Wirtschafts-Kompetenz glänzen. «Wir haben eine Rekordarbeitslosigkeit, eine Rekordverschuldung und praktisch Null-Wachstum», sagte der Direktor der Denkfabrik «Agenda Austria», Franz Schellhorn, der Deutschen Presse-Agentur. Wirtschaftspolitik sei die größte Schwäche des zurückgetretenen Kanzlers Werner Faymann (SPÖ) gewesen. Kern war zuletzt sechs Jahre Chef der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Zu den Baustellen des Landes zähle die gewaltige Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen. «Seit 1963 war jeder Bundeshaushalt im Minus», sagte Schellhorn. Österreich komme trotz einer europaweit extrem hohen Steuern- und Abgabenquote von 44,5 Prozent (Deutschland 39,8 Prozent) nicht mit seinem Geld aus. «Das zeigt das Problem.» Die Arbeitslosigkeit von nun 9,1 Prozent (Deutschland 6,3 Prozent) wird nach Berechnungen des Finanzministeriums bis 2020 schrittweise auf 10,0 Prozent ansteigen. In Wien werden aktuell bereits 13,5 Prozent erreicht. «Das löst Abstiegsangst aus», sagt Schellhorn.

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