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Millionen-Lösegeld in Bitcoins: Entführter CEO von Kryptobörse wieder frei

Der Chef der Kryptobörse Exmo wurde kurz nach Weihnachten entführt. Nach einer Zahlung von einer Million Dollar in Bitcoins ist Pavel Lerner nun wieder frei.

Sie kamen in Sturmmasken und schwarzer Kleidung: Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde, wie Gründerszene berichtete, der CEO der ukrainischen Kryptobörse Exmo von Unbekannten beim Verlassen seines Büros in einen Mercedes-Benz Vito gezogen und verschleppt. Nun ist Pavel Lerner laut einer Stellungnahme des Unternehmens wieder frei.

Wie aus Kreisen des ukrainischen Innenministeriums bekannt wurde, sei ein Lösegeld von einer Million Dollar in Bitcoins gezahlt worden. Wer die Summe gezahlt hat, ist bisher unklar. Das Unternehmen hatte stets betont, Lerner habe nie Zugriff auf Benutzerkonten oder vertrauliche Infos von Exmo-Kunden gehabt. Die Einlagen seien sicher, so ein Sprecher.

Lerner sei nach der Entführung „wohlauf“, so Exmo. Er müsse sich aber angesichts des „enormen Stresses“ erholen und könne deswegen keine Statements abgeben. Die Behörden würden weiter ermitteln. Exmo sei aber dankbar, so das Unternehmen, für die Unterstützung, die man aus der Krypto-Community und den Medien erhalten habe.