Lufthansa hat in Europa die Nase vorn

Lufthansa hat in Europa die Nase vorn

Am Himmel über Europa hat sich die deutsche Lufthansa-Gruppe vor den irischen Billigflieger Ryanair geschoben. Jedenfalls, wenn es um die Zahl der Fluggäste geht, die im letzten Jahr gezählt wurden. Mit konzernweit gut 130 Millionen Fluggästen ließ der Dax-Konzern den irischen Billigflieger Ryanair mit rund 129 Millionen Passagieren hinter sich. Die Zahlen berichtete Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt. Zusammen mit ihren Töchtern Eurowings, Austrian und Swiss beförderte die Lufthansa 2017 fast ein Fünftel mehr als im Jahr davor.

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Europa baut den Supercomputer

Europa baut den Supercomputer

Die schnellsten Rechner der Welt stehen bislang in China und den USA. Jetzt beginnt die AufholjagdBerlin. Der Name ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss: EuroHPC heißt das derzeit ambitionierteste Digitalprojekt der Europäischen Union (EU), wobei HPC für High Performance Computing steht – also für das "Hochleistungsrechnen". Tatsächlich soll mit dem Vorhaben die Entwicklung und der Betrieb von Supercomputern gefördert werden, die in der Lage sind bis zu eine Trillion (10 hoch 18) Rechenoperationen pro Sekunde auszuführen. Das Projekt hat die EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Marija Gabriel, am Donnerstag vorgestellt.

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CEO bleibt bis 2021 - Eon verlängert mit Teyssen

CEO bleibt bis 2021 - Eon verlängert mit Teyssen

Der Energieversorger Eon verlängert mit dem CEO: Johannes Teyssen soll den Konzern bis mindestens Ende 2021 führen. Der Manager hatte die Aufspaltung von Eon und Uniper vorangetrieben. Düsseldorf. Eon-Chef Johannes Teyssen führt den Energiekonzern nach der Trennung vom klassischen Kraftwerksgeschäft noch bis ins nächste Jahrzehnt. Sein ursprünglich Ende 2018 auslaufender Vertrag wurde bis Ende 2021 verlängert.

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Deutschland ist selbst schuld am Fachkräftemangel

Deutschland ist selbst schuld am Fachkräftemangel

Die Suche nach gut Qualifizierten wäre leicht zu vereinfachen: mit einem Einwanderungsgesetz, besserer Bildung und einem modernen Familienbild.Kommentar von Alexander HagelükenAuch ein Rekord kann ein Problem sein. Das zeigt die erfreuliche Meldung, wonach im Jahr 2017 so viele Bundesbürger einen Job hatten wie noch nie. Der Boom füllt die Staatskassen, wenige Menschen suchen Arbeit, alles positiv, klar. Und doch steckt im Rekord auch ein Mangel: ein Mangel an Fachkräften.

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Keine Privatleute als Uber-Fahrer in Europa

Keine Privatleute als Uber-Fahrer in Europa

Luxemburg - Das Ende des ursprünglichen Geschäftsmodells von Uber mit Privatleuten als Fahrer in Europa ist besiegelt. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass ein solcher Dienst eine Verkehrsdienstleistung wie etwa Taxi-Angebote ist - und entsprechend reguliert werden muss.

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Millionen-Lösegeld in Bitcoins: Entführter CEO von Kryptobörse wieder frei

Millionen-Lösegeld in Bitcoins: Entführter CEO von Kryptobörse wieder frei

Der Chef der Kryptobörse Exmo wurde kurz nach Weihnachten entführt. Nach einer Zahlung von einer Million Dollar in Bitcoins ist Pavel Lerner nun wieder frei.Sie kamen in Sturmmasken und schwarzer Kleidung: Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde, wie Gründerszene berichtete, der CEO der ukrainischen Kryptobörse Exmo von Unbekannten beim Verlassen seines Büros in einen Mercedes-Benz Vito gezogen und verschleppt. Nun ist Pavel Lerner laut einer Stellungnahme des Unternehmens wieder frei.

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Italien will weitere Pleitebanken retten

Rom/Frankfurt (dpa) - Die italienische Regierung steht mit weiteren Milliarden für die Abwicklung zweier Krisenbanken ein, die die Europäische Zentralbank (EZB) für nicht überlebensfähig hält. Für den Teil-Verkauf der beiden kleineren regionalen Banken Banca Popolare di Vicenza und die Banca Veneto an das zweitgrößte italienische Bankhaus Intesa Sanpaolo würde die Regierung 5,2 Milliarden bereitstellen, sagte Finanzminister Pier Carlo Padoan am Sonntagabend. Insgesamt würden bis zu maximal 17 Milliarden Euro veranschlagt, um Risiken bei der Abwicklung abzufedern. Mit der Aktion soll der Bankenbetrieb aufrechterhalten, Sparer sollen geschützt werden.

Am Freitagabend hatte die EZB mitgeteilt, dass die beiden Banken, die seit Jahren auf einem Riesenberg fauler Kredite sitzen, keine Zukunftschancen hätten und nach italienischem Insolvenzrecht abgewickelt werden sollen.

Der gute Teil der beiden Regionalbanken soll nach den Plänen der Regierung in Rom an die Intesa Sanpaolo gehen. Der schlechte Teil soll ausgelagert werden. Die Krise der Banken habe ein Niveau erreicht, das einen Rettungseinsatz nötig mache, um das Risiko eines «ungeordneten Zusammenbruchs» zu verhindern, sagte Regierungschef Paolo Gentiloni. Dem Plan muss noch das Parlament zustimmen. Auch die Bankenaufseher von EU und EZB müssen ihn absegnen.

Die EZB hatte zuvor mitgeteilt, die beiden Banken hätten wegen mangelnden Eigenkapitals keine Überlebenschancen. Die EZB habe den Banken Zeit für einen Rettungsplan gegeben, sie hätten aber keine «glaubwürdigen Lösungen» unterbreitet. Die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB (Single Resolution Board) habe entschieden, dass die Rettungsbedingungen nicht gegeben seien, hieß es weiter.

Beide Banken haben jeweils etwa 500 Filialen und mehr als 5000 Mitarbeiter. Sie sitzen wie andere italienische Institute auf einem Riesenberg fauler Kredite und brauchen seit Jahren Hilfe von einem Rettungsfonds.

2016 hatte der Rettungsfond «Atlante» 3,5 Milliarden Euro in die Veneto Banca und die Banca Popolare di Vicenza gepumpt - ohne Erfolg. Sie brauchen früheren Angaben zufolge insgesamt mehr als 6 Milliarden Euro an frischem Kapital.

Europäische Regeln für Staatshilfen verbieten eigentlich staatliche Rettungsaktionen für Banken. Zum Sorgenkind Nummer eins des maroden italienischen Bankensektors hatte es vor einigen Wochen erst eine Grundsatzeinigung zwischen der EU-Kommission und der Regierung in Rom gegeben. So darf Italien der angeschlagenen Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena mit einer milliardenschweren Kapitalspritze helfen. Möglich ist das, weil die Bank langfristig als profitabel eingeschätzt wird. Vielen gilt sie allerdings auch als «too big to fail», ihre Pleite könnte also ein schweres Finanzbeben auslösen.

Die Banca Veneto und die Banca Popolare di Vicenza hatten 2016 eine Bilanzsumme von rund 28 Milliarden beziehungsweise 34 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Bei der Deutschen Bank waren es rund 1600 Milliarden Euro.

(Bild: Lupo/pixelio.de)