Börse

Pariser Luftfahrtmesse: Airbus will Ladenhüter A380 retten

Le Bourget (dpa) - Die blauen Aufsätze an den Flügeln des weltgrößten Passagierflugzeugs sind nur Attrappen, und doch eine je 4,70 Meter lange Überraschung. Auf der Pariser Luftfahrtmesse zeigt der europäische Flugzeugbauer Airbus seit Montag, wie er seinen Ladenhüter A380 retten will. Die deutlich vergrößerten, abgeknickten Flügelenden («Winglets») sollen den Spritverbrauch senken und den Riesenflieger so für Airlines attraktiver machen - damit endlich wieder Bestellungen eintrudeln.

Seit Jahren beschwören die Airbus-Verantwortlichen eine goldene Zukunft für den Doppelstock-Flieger. Die Argumentation ist simpel: Wenn der Luftverkehr weiter wächst und der Platz an den Flughäfen knapp wird, ist ein Großraumflugzeug die Antwort. Beim Starten und Landen braucht die A380 so viel Zeit und Platz wie ein Regionaljet, fasst aber fünf bis sechs Mal so viele Passagiere.

Read more...

Niederlande: ING-Diba bleibt auf Erfolgskurs

Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Rekordjahr 2015 hat Europas größte Direktbank ING-Diba auch 2016 gut abgeschnitten. «Es ist uns gelungen, unser Ergebnis stabil zu halten und auch in der Niedrigzinsphase profitables Wachstum zu erreichen», sagte Vorstandschef Roland Boekhout der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Genaue Zahlen will die 100-Prozent-Tochter der niederländischen Großbank ING am 3. Februar veröffentlichen.

Für 2015 hatte das Institut einen Vorsteuergewinn von gut 1,1 Milliarden Euro und 755 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen. Die Bank gewann erneut kräftig zusätzliche Privatkunden - auch weil Konkurrenten Gebühren etwa für das Girokonto erhöhten. «Solange wir es können, werden wir unser Girokonto kostenlos anbieten», bekräftigte Boekhout.

Read more...

Großbritannien: Ausfall des kompletten IT-Systems bei British Airways

London (dpa) - Ein Ausfall des kompletten IT-Systems hat unzähligen Passagieren der Fluglinie British Airways den Start ins lange Wochenende verdorben. Weltweit kam es zu Flugausfällen und Verspätungen - ausgerechnet an dem Wochenende, an dem viele Menschen in Großbritannien in den Urlaub aufbrechen wollten: An diesem Montag ist dort Feiertag. In England beginnt außerdem eine siebentägige Ferienwoche.

British-Airways-Chef Alex Cruz erklärte über Twitter, dass ein Problem in der Stromversorgung den Systemausfall verursacht haben könnte. Hinweise auf einen Hackerangriff gebe es nicht. Am Sonntag seien viele IT-Netze wieder zum Laufen gebracht worden. Die Technik-Teams der Airline arbeiteten so hart sie nur könnten daran, die Flugprogramme wiederherzustellen.

Read more...

Deutsche bestellen Taxi zunehmend über Smartphone-App

Hamburg (dpa) - Fast 30 Prozent der Kunden in Deutschland bestellen ihr Taxi laut einer Studie des Bitkom inzwischen über eine Smartphone-App. Vor einem Jahr waren es noch 21 Prozent. Mindestens einmal im Monat hatten 2016 demnach noch 12 Prozent der Nutzer eine App für den Fahrdienst genutzt, in diesem Jahr sind es bereits 24 Prozent. Und fast jeder vierte Nicht-Nutzer kann sich vorstellen, künftig über eine App von MyTaxi, Taxi.de oder Taxi.eu zu bestellen. Dabei fällt das Interesse in der Altersgruppe der 50- bis 64-jährigen Noch-nicht-Nutzer besonders groß aus. In dieser Altersgruppe bestellt bereits jeder dritte Kunde (35 Prozent) ein Taxi per App.

Read more...

Fusionierte Coca-Cola-Abfüller gehen an die Börse

Berlin (dpa) - Mit dem Börsengang am Dienstag wird die Fusion von drei großen Coca-Cola-Abfüllern in Europa vollendet. Der neue Getränkeriese «Coca-Cola European Partners» (CCEP) sei das weltweit größte unabhängige Coca-Cola-Abfüllunternehmen nach Nettoumsatzerlösen, teilte das Unternehmen mit Sitz in London am Montag mit. Ab Dienstag sollen die Aktien zunächst in Amsterdam, New York und London gehandelt werden. In Spanien erfolgt der Börsengang zwei Tage später.

Die zuvor unabhängig voneinander operierenden Abfüller Coca-Cola Enterprises, Coca-Cola Iberian Partners und die deutsche Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH kommen zusammen auf einen Nettoumsatz von elf Milliarden Euro. Arbeitsplätze seien durch die Fusion nicht gefährdet, sagte ein Coca-Cola-Sprecher. «Aktuell gibt es keine Pläne, Stellen abzubauen.»

Read more...