Börse

Deutschland: Adidas bleibt auf der Siegerstraße

Herzogenaurach (dpa) - Für den Sportartikelkonzern Adidas läuft es zurzeit richtig gut. So gut, dass sich der seit rund einem halben Jahr amtierende Vorstandschef Kasper Rorsted schon des Öfteren die Frage gefallen lassen musste, ob es nicht eine Bürde sei, die Führung eines Unternehmens zu übernehmen, das in so guter Verfassung ist. Um eine Antwort nicht verlegen, konterte der 55-jährige Däne stets mit einem Bild aus der Welt des Fußballs: Lieber trainiere er einen Club aus der Champions League als einen Verein aus der zweiten Liga. Einige Baustellen hat Rorsted indes von seinem Vorgänger Herbert Hainer geerbt.

Die aktuelle Lage:

2016 war ein Rekordjahr für den weltweit zweitgrößten Sportartikelkonzern. Der Gewinn lag mit 1,020 Milliarden Euro erstmals in der Unternehmensgeschichte über der Milliardengrenze (Vorjahr: 720 Millionen Euro), der Umsatz stieg auf 19,3 (16,9) Milliarden Euro.

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Euronext-Börsengang mit durchwachsenem Start

Der Börsengang des europäischen Börsenbetreibers Euronext bringt weniger Geld ein als erhofft. Der Ausgabepreis sei auf 20 Euro je Aktie festgelegt worden, teilte die Konzernmutter Intercontinental Exchange (ICE) am Donnerstag in Atlanta mit. Die Euronext ist ein Konkurrent der Deutschen Börse in Frankfurt.

Die Spanne war zuvor auf 19 bis 25 Euro je Anteilsschein festgelegt worden. Der Handel mit Euronext-Aktien soll an diesem Freitag an den Börsen in Paris, Amsterdam und Brüssel beginnen. Etwa ein Drittel der Anteilsscheine gehen an institutionelle Anleger.

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Commerzbank: Umbau bringt massiven Jobabbau mit sich

Frankfurt/Main (dpa) - Beim groß angelegten Commerzbank-Stellenabbau wird es ernst. «Wir werden im März die formellen Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern beginnen», sagte Finanzchef Stephan Engels am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Wie bereits bekannt, sollen bis zum Jahr 2020 rund 9600 der aktuell 45 000 Vollzeitstellen wegfallen, um die Bank wettbewerbsfähiger zu machen.

Insgesamt kostet der Umbau die Bank 1,1 Milliarden Euro. «Das dürfte zu gleichen Teilen zwischen 2017 und 2018 aufgeteilt werden», sagte der Finanzchef. Sobald eine Übereinkunft mit den Arbeitnehmern erzielt worden sei, werde der erste Teil der Kosten verbucht - das wird nach den Erwartungen von Engels gegen Ende des Jahres passieren.

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Griechenland: Geldgeber nicht von Tragfähigkeit der Reformen überzeugt

Athen (dpa) – Kein Durchbruch bei den Verhandlungen der Gläubiger mit den Griechen: Experten der Geldgeber Griechenlands werden in den kommenden Tagen ihre Institutionen über die Kontrollen der Bücher in Athen informieren. Die Experten würden am Dienstagabend nach einem letzten Treffen mit den Griechen abreisen, sagte ein hochrangiger griechischer Funktionär nach einem Verhandlungsmarathon am frühen Dienstagmorgen. Auf die Frage von Reportern, ob die Kontrolleure zurückkehren werden, sagte er: «Wir werden sehen.»

Ähnlich war die Stimmung bei den Kontrolleuren von Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Europäischem Stabilitätsmechanismus (ESM): «Wir machen drei Schritte nach vorne und zwei zurück», sagte einer der Experten der Athener Zeitung «Kathimerini» am Dienstag.

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Deutsche verkaufen ihre Aktien vorschnell

Die Kursgewinne an den Börsen katapultieren das Geldvermögen hierzulande auf neue Höchststände. Doch immer weniger Menschen haben etwas davon. Denn die Deutschen verkaufen Aktien und stecken ihr Geld lieber in sichere Bankeinlagen - auch wenn das kaum Zinsen abwirft.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Kursanstiege an den Börsen treiben das Geldvermögen der Deutschen auf immer neue Rekordhöhen. Im vierten Quartal 2013 wuchs das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen im Vergleich zum Vorquartal um rund 79 Milliarden Euro oder 1,6 Prozent Prozent auf den historischen Höchstwert von 5,15 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte.

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