Belgien

Außenwirtschaft: VDAW erörtert Konsequenzen von Ceta mit CIBC-Vorstand

(ADMG) Toronto, 31. Okt. 2016: Letzte Woche wurde der Ceta-Vertrag zwischen der Europäischen Union und Canada geschlossen.

Bereits an diesem Montag nahm der Präsident des VDAW (Verband der Deutschen Außenwirtschaft), Prof. Dr. Ralph Rieder, an einer Besprechung mit dem Board der CIBC (Canadian Imperial Bank of Commerce) unter Führung des Präsidenten und CEO Victor Dodig teil. Unter den Themen waren allgemeine Wirtschaftsfragen und Strategien in Kanada sowie die Chancen und Risiken des Ceta-Abkommens diesseits und jenseits des Atlantiks. Es stellte sich auch heraus, dass der Euro, der derzeit nicht bei allen Banken in Kanada als eigenständiges Währungskonto geführt werden kann, jetzt mehr in den Focus der Banken kommen sollte. Zudem sagte der CEO Victor Dodig zu, dass man den Zahlungsverkehr mit Europa schnellst möglich vereinfachen wollte, um so auch im Bankenbereich das Wirtschaftswachstum durch Ceta zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt war das Aufzeigen von Bewertungen von Firmen, die im Zuge von Investitionen aus dem Ausland übernommen werden könnten, als auch die Begleitung von Investitionen duch die CIBC.

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Europaparlament macht Roaminggebühren den Garaus

Straßburg (dpa) - Telefonieren ohne böse Überraschung: Urlauber und Geschäftsreisende müssen ab Mitte 2017 in der Regel keine Extragebühren für die Handynutzung im EU-Ausland mehr zahlen. Das hat das Europaparlament in Straßburg am Dienstag beschlossen. Die Roaming-Gebühren fallen damit am 15. Juni 2017 weg. Mitbeschlossen haben die Abgeordneten aber auch umstrittene neue Regeln zur Steuerung des zunehmenden Datenverkehrs im Internet (Netzneutralität). Die Opposition in Berlin und Netzaktivisten in ganz Europa reagierten mit scharfer Kritik.

Der für Digitales zuständige EU-Vizekommissionschef Andrus Ansip verteidigte die Beschlüsse und fokussierte sich dabei auf den Wegfall der Roaming-Gebühren: «Europäer werden den gleichen Preis zahlen wie zu Hause, wenn sie ihre Mobilgeräte auf Reisen in der EU nutzen», erklärte er.

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Belgien/Niederlande: Großfusion im Einzelhandel

Brüssel (dpa) - Die Fusion der niederländischen Supermarktkette Ahold mit ihrem belgischen Konkurrenten Delhaize ist perfekt. Die beiden Konzerne unterzeichneten am Samstag die entsprechenden Verträge, nachdem auch die US-Wettbewerbshüter den Deal genehmigt hatten.

Mit der Fusion entsteht ein Einzelhandelsriese mit mehr als 6500 Geschäften und mehr als 375 000 Arbeitnehmern in Europa und den USA. Ahold ist mit einem Umsatz von rund 38 Milliarden Euro deutlich größer als Delhaize und soll 61 Prozent des neuen Konzerns halten. Die Niederländer erhoffen sich von dem Deal von 2019 an Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro pro Jahr.

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EU genehmigt Hilfsprogramm für Agrarexporte in Drittländer

(fleischerzeitung.at) Die EU-Kommission hat für das Jahr 2016 eine Absatzförderung für bäuerliche Agrarerzeugnisse in Höhe von 111 Mio. Euro verabschiedet. Unter dem Motto „Enjoy, it's from Europe“ können damit Informations- und Absatzförderkampagnen in Drittländern finanziert werden. Davon sollen insbesondere jene Sektoren profitieren, die unter einer derzeit schwierigen Marktlage leiden, wie Milch und Schweinefleisch.

Zudem wird der EU-Kofinanzierungsschlüssel von 50 auf 70 bis 80 Prozent (bis zu 85 Prozent für Griechenland und Zypern) erhöht und gleichzeitig entfällt die nationale Kofinanzierung, wodurch gleiche Bedingungen in allen Mitgliedstaaten geschaffen werden. Der Verwaltungsaufwand während des Auswahlverfahrens wird erheblich reduziert, was die Antragstellung vereinfacht.

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Belgien: Facebook gewinnt Rechtsstreit gegen Datenschutzbehörde

Brüssel (dpa) - Facebook hat sich in einem Berufungsurteil gegen belgische Datenschützer durchgesetzt und wird in dem Land wieder auch einige Informationen von Nicht-Mitgliedern erfassen. Die belgische Datenschutz-Behörde war dagegen vorgegangen, dass Facebook Nicht-Mitglieder beim Besuch von Facebook-Seiten erfasst und einige Daten über ihr Verhalten sammelt. Facebook erklärt, das sogenannte Cookie mit dem Namen «Datr» sei für die Sicherheit des Netzwerks insgesamt wichtig, unter anderem um gefälschte Profile herauszufiltern.

Im vergangenen Herbst hatten die Datenschützer vor Gericht Recht bekommen, die Entscheidung wurde jetzt jedoch von einem Berufungsgericht aufgehoben. Zu Begründung hieß es, die belgische Datenschutz-Kommission sei nicht zuständig, weil Facebook seinen Europa-Sitz in Irland habe. Behördenchef Willem Debeuckelaere will ein weiteres Vorgehen in dem Fall prüfen und insgesamt stärker den Datenschutz von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern im Auge behalten. Facebook zeigte sich zufrieden und kündigte an, alle Dienste würden in dem Land wieder aktiv sein.

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