Griechenland

Griechenland: Auch 2012 Wachstumsminus von 4%

Athen (dpa) - Eine deutliche Besserung am krisengebeutelten griechischen Arbeitsmarkt dürfte nach Einschätzung der dortigen Gewerkschaften noch 20 Jahre dauern. So lange müsse gewartet werden, bis die Arbeitslosenquote unter die Zehn-Prozent-Marke fällt, heißt es im Jahresbericht des Arbeitsinstituts des größten Gewerkschaftsverbandes des Privatsektors (INE-GSEE). Aktuell liegt sie laut EU-Statistikbehörde bei 27,6 Prozent. Die Regierung wies dies zurück. Die Szenarien seien übertrieben und basierten auf falschen Berechnungen, hieß es.

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Griechenland: Gabriel will Onassis bezahlen lassen

Berlin (dpa) - EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) rechnet bei einem möglichen dritten Hilfspaket für Griechenland mit einem Volumen im „kleinen zweistelligen Milliardenbereich“. Das Paket solle die Jahre 2014 bis 2016 umfassen, sagte er der „Welt am Sonntag“. Es reiche nicht, bei der Euro-Rettung auf Sicht zu fahren. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte hingegen gesagt, es sei zu früh, um über konkrete Summen zu spekulieren.

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Klartext über Euro-Krise erst nach der Bundestagswahl?

In letzter Zeit gab es zwar gute Nachrichten aus Portugal und Spanien und auch Irland soll nach Berichten des „Handelsblattes“ die Vorgaben der EU-Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission erfüllen.

Dennoch warnt, wie die „Welt“ berichtet, der Internationale Währungsfonds (IWF) vor neuen "Verwerfungen am Markt". Die wirtschaftliche Erholung stehe auf wackeligen Beinen, der Euro-Raum müsse mehr in die Stützung von Banken investieren. 

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Austrittsspekulationen: Denkt man in Berlin an die Euro-Notbremse?

Berlin (dpa) - Parteiübergreifend wird ein erneuter Schuldenschnitt für Griechenland skeptisch gesehen. CSU-Chef Horst Seehofer betonte die Fortschritte in Athen. „Der Schuldenschnitt kommt nicht“, sagte Seehofer der „Welt am Sonntag“. „In dieser Woche wurde gemeldet, dass Griechenland ein Haushaltsplus verzeichnet und die Rezession in Europa beendet ist. Unsere Politik hatte doch sichtbar Erfolg.“

Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut betont, sie sehe keinen zweiten Schuldenerlass für Griechenland. „So ein Schritt könnte eine Verunsicherung in anderen Teilen Europas auslösen“, sagte Merkel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).

Auch ihr Herausforderer, SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, warnt vor solchen Risiken. Erneut würden private Gläubiger Athens einen Teil ihres Geldes verlieren, sagte Steinbrück im RBB-Inforadio. „Die Folge wäre, dass es eine sehr starke Zurückhaltung geben würde, überhaupt noch in Staatsanleihen zu investieren.“

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Griechenland: „Vorrangige Maßnahmen“ noch nicht umgesetzt

Berlin (dpa) - Bei der Auszahlung der nächsten Hilfstranche für Griechenland kommt es zu weiteren Verzögerungen, da Athen die von den Gebern geforderten „vorrangigen Maßnahmen“ noch nicht umgesetzt hat. Nach einer Mitteilung der EU-Kommission an die 17 Euro-Staaten vom Dienstag steht die Umsetzung von 5 dieser insgesamt 22 Maßnahmen noch aus.

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