Großbritannien

Apple Pay: Smartphone statt Kreditkarte, auch in Großbritannien

Apple hat die Einführung seines Bezahldienstes Apple Pay in Großbritannien angekündigt. Ab Juli soll bei mehr als 250.000 Anlaufstellen mit iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Watch bezahlt werden können – das sind mehr als beim US-Start im Oktober, wo auch Terminals für kontaktloses Bezahlen bisher auf wenig Begeisterung stoßen.

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Stada: Großaktionär AOC verkauft sämtliche Anteile

Bad Vilbel (dpa) - Der Stada-Großaktionär AOC versilbert mitten im Übernahmepoker um den hessischen Arzneimittelhersteller all seine Anteile. Der Investor hat sein Paket von rund 5 Prozent der Stada-Aktien veräußert, wie ein AOC-Sprecher nach einer Stada-Börsenpflichtmitteilung am Freitag sagte. Der aktivistische Investor war im vergangenen Jahr bei Stada eingestiegen und hatte auf Veränderungen im Geschäftsmodell gedrängt sowie Aufsichtsratschef Martin Abend zu Fall gebracht. Man gehe davon aus, dass die veräußerten Anteile den Finanzinvestoren Bain und Cinven angedient würden, teilte AOC mit.

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Brexit: Frankfurt/Main rechnet mit Jobzuwachs

Berlin (dpa) - Der Verband der Auslandsbanken rechnet wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU mit Tausenden neuen Stellen am Finanzplatz Frankfurt. «Durch den Brexit werden in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 neue Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen», sagte Verbandschef Stefan Winter der «Welt am Sonntag». Er gehe davon aus, dass etwa 12 bis 14 große Banken ihre vorhandenen Standorte in Frankfurt stark ausbauen oder neue errichten werden.

Pro Haus erwartet der Verband durchschnittlich 300 bis 400 zusätzliche Mitarbeiter, darunter vor allem Risikomanager, IT-Experten und Wertpapierhändler. Mittelfristig werde die Zahl der neuen Mitarbeiter voraussichtlich noch deutlicher steigen. «Es wird nicht den einen Brexit-Knall geben und plötzlich sind mit einem Schlag Tausende Bankmitarbeiter mit ihren Familien in Frankfurt», sagt Winter. Es sei eher ein schleichender Prozess. In fünf Jahren werde Frankfurt den Brexit-Effekt stärker spüren als in zwei Jahren.

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EZB über Verfall der Ölpreise alarmiert

Verbraucher freut es, Notenbankern treibt es Sorgenfalten auf die Stirn: Der Absturz der Ölpreise könnte die schon gefährlich niedrige Inflation weiter drücken. Von Deflation ist aber noch nicht die Rede.

Berlin/Frankfurt (dpa) - Der Verfall der Ölpreise alarmiert die Europäische Zentralbank (EZB) - ihr Vizechef Vítor Constâncio warnt vor einem möglichen Abrutschen der Preise auf breiter Front. „Wir rechnen nun mit einer negativen Inflationsrate in den kommenden Monaten“, sagte der Ökonom in einem Interview der „Wirtschaftswoche“.

Sollte Rohöl länger so billig bleiben wie zuletzt, drohe „ein gefährlicher Teufelskreis aus sinkenden Preisen, steigenden realen Lohnkosten, sinkenden Gewinnen, schrumpfender Nachfrage und weiter sinkenden Preisen“. Die bisherige Inflationsschätzung der EZB für das nächste Jahr von 0,7 Prozent sei inzwischen nicht mehr zu halten. Seit dem Sommer sind die Rohölpreise um bis zu 50 Prozent abgesackt.

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Portugal: „Nie mehr Rettungsschirm!“

Portugal will nicht unter den EU-Rettungsschirm zurückkehren. Da verzichtet das Krisenland lieber auf eine ausstehende Kredithilfe. Es will nicht riskieren, dass das Hilfsprogramm verlängert werden muss.

Lissabon (dpa) - Portugal verzichtet auf die letzte Tranche aus dem EU-Hilfsprogramm. Lissabon wolle damit verhindern, dass das im Mai ausgelaufene Hilfsprogramm wieder aufgenommen werden müsse, sagte Finanzministerin Maria Luís Albuquerque am Donnerstag. Die internationalen Geldgeber hatten die Freigabe der letzten Tranche in Höhe von 2,6 Milliarden Euro ausgesetzt, weil Portugal noch nicht dargelegt hatte, wie es Deckungslücken in seinem Staatshaushalt schließen wollte.

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