Apple Pay: Smartphone statt Kreditkarte, auch in Großbritannien

Apple hat die Einführung seines Bezahldienstes Apple Pay in Großbritannien angekündigt. Ab Juli soll bei mehr als 250.000 Anlaufstellen mit iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Watch bezahlt werden können – das sind mehr als beim US-Start im Oktober, wo auch Terminals für kontaktloses Bezahlen bisher auf wenig Begeisterung stoßen.

In Großbritannien mit dabei sind etwa die Drogeriekette Boots, der Modefilialist Marks & Spencer, Lidl, BP, McDonalds, Starbucks und Subway, Postämter und öffentliche Verkehrsmittel in London.

Der iPhone-Hersteller konnte die meisten wichtigen Banken für die Teilnahme an seinem Dienst gewinnen, darunter HSBC, Royal Bank of Scotland und Santander. Auffallend nicht dabei ist allerdings mit Barclays die drittgrößte Bank in Großbritannien, die erheblich in Pingit investiert hat, einen eigenen Dienst für mobiles Bezahlen.

Nach einer Reuters-Umfrage unter US-Händlern könnte Apple Pay in den Vereinigten Staaten seine Ziele für 2015 verfehlen. Demnach unterstützt derzeit weniger als ein Viertel der 100 führenden Handelsketten den Bezahldienst. Apples Planungen widerspricht noch mehr, dass zwei Drittel der übrigen Händler 2015 auch keine Einführung erwartet.

Apple Pay ist ein Zahlungssystem für Apple’s mobile Geräte. Bei jeder Transaktion wird eine “Unique Device Account Number” entweder mittels “Near Field Communication” (NFC) im stationären Handel oder im Online-Handel per Internet an den Verkäufer übermittelt. Die “Unique Device Account Number” ist eine zufällig generierte 16-stellige Repräsentation der Kreditkartennummer. Listen im angeschlossenen Bankennetzwerk ermöglichen die Zuordnung zu den hinterlegten Kreditkarten.

su mit dpa



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