Irland

Süßwarenindustrie in Sorge vor EU-Paternalismus

Die Süßwarenbranche ist gesund. Ob es auch ihre Produkte sind, bleibt umstritten. Die Unternehmen befürchten schärfere Regeln der EU. In diesem Sommer bringt eher Salziges ein Umsatzplus. Eine wichtige Rolle spielt auch König Fußball.

Berlin (dpa/BE) - Wenn die deutsche Nationalelf im Sommer bei der WM in Brasilien antritt, werden nicht nur die Fußballfans Runde für Runde mitfiebern. Je weiter das Team von Joachim Löw kommt, desto besser ist das auch für einen ganz speziellen Wirtschaftszweig: die Produzenten von Salzstangen, Chips, Erdnussflips und Crackern. Wer länger zittert, greift häufiger zu Salzgebäck und Co. „Die Hersteller von Knabberartikeln erwarten ein gutes Geschäft durch die Fußball-Weltmeisterschaft“, sagt der Vorsitzende des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), Stephan Nießner, bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2013.

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Europäische Konjunkturschwäche kommt auch in Deutschland an

Der Herbstaufschwung lässt die Zahl der Arbeitslosen im Oktober noch einmal sinken. Für das restliche Jahr sind Volkswirte jedoch skeptischer und rechnen eher mit einer Seitwärtsbewegung. Eine Rezession mit folgender Krise am Arbeitsmarkt sehen sie aber nicht.

Nürnberg (dpa) - Der Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung von Experten in den kommenden Monaten verhalten entwickeln. Im Oktober sei die Erwerbslosigkeit im Zuge des jährlichen Herbstaufschwungs zwar um rund 50 000 gesunken, prognostizierten von der Nachrichtenagentur dpa befragte Volkswirte deutscher Großbanken übereinstimmend. Um jahreszeitliche Einflüsse bereinigt hingegen erwarteten sie eine Stagnation bis leichte Zunahme. Die offizielle Daten will die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (30.10.) bekanntgeben.

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Ebay findet Gefallen an Bitcoin

London (dpa) - Das Internet-Verkaufsportal Ebay kann sich virtuelle Währungen wie den Bitcoin als Zahlungsmittel vorstellen. „Digitalwährungen werden sich zu einer sehr mächtigen Sache entwickeln“, sagte Ebay-Chef John Donahoe der „Financial Times“ (Montagausgabe). Sein Unternehmen sei dabei, das Spektrum der akzeptierten Zahlungsmittel zu erweitern. Die Tochter Paypal, über die viele Ebay-Zahlungen abgewickelt werden, könne eines Tages auch Bitcoins als Zahlungsmittel einbeziehen. Derzeit sei dies zwar noch kein Thema, sagte Donahoe, aber man beobachte die Entwicklungen bei Bitcoin und anderen digitalen Währungen.

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Portugal: Kann der Heilige Geist Espírito Santo helfen?

Die ungewisse Lage einer Bank in Portugal löst Nervosität auf den europäischen Kapitalmärkten aus. Lissabon lässt die Notierung der - zuletzt rapide gesunkenen - Aktien des Geldhauses aussetzen. Portugals Regierung betont, die Bank habe eigentlich keine Probleme.

Lissabon (dpa) - Machtkampf in einer Bankerdynastie und finanzielle Schwierigkeiten eines Großaktionärs: In Portugal wachsen die Sorgen um die Großbank Banco Espírito Santo (BES). Die Börsenaufsicht CMVM in Lissabon setzte am Donnerstag die Notierung der Aktien der größten Privatbank des Landes bis auf weiteres aus. Die Lage des Geldhauses, das in Portugal bislang als ein Inbegriff der Seriosität gilt, löste auch auf den internationalen Finanzmärkten Unruhe aus.

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Ratingagenturen: Irland im Aufwind, Italien uneinheitlich

London (dpa) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) sieht trotz des jüngsten Regierungswechsels noch keine Verbesserung der Kreditwürdigkeit von Italien. Die Bonitätsnote bleibe bei „BBB“, teilte S&P am Freitag in London mit. Der Ausblick für das Rating ist „negativ“. S&P droht also der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone weiter mit einer Herabstufung. Die aktuelle Note liegt lediglich zwei Stufen über dem sogenannten Ramschniveau. Derweil stufte S&P die Kreditwürdigkeit von Irland erstmals seit Beginn der Euro-Schuldenkrise hoch, und zwar von „BBB+“ auf „A-“, teilte S&P am Freitagabend in London mit.

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