Irland

Spanien: Leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Madrid (dpa) - Lichtblick am spanischen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sei sie um 107 570 gefallen, berichtete das Arbeitsministerium am Freitag in Madrid. Dies ist der stärkste Rückgang sei Juni 2013. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fiel die Arbeitslosenzahl im Dezember um 147 385 und damit so stark wie seit 1999 nicht mehr. Die Arbeitslosenzahl bleibt jedoch mit 4,7 Millionen sehr hoch.

Die Arbeitslosenquote hatte zuletzt den Statistikern zufolge bei 26 Prozent gelegen. Damit zählt sie zu den höchsten in der EU. Spanien hatte im dritten Quartal 2013 erstmals seit Jahren wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent ausgewiesen.

Read more...

Herzlich Willkommen! Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für Bulgaren und Rumänen

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Jahr öffnet sich der deutsche Arbeitsmarkt auch für Rumänen und Bulgaren. Die Bürger der beiden EU-Länder genießen ab dem 1. Januar das uneingeschränkte Recht, in allen EU-Staaten einen Job zu suchen. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht mehr nötig, um ins Land kommen zu können. Erwartet werden nach jüngsten Prognosen bis zu 180 000 Zuwanderer.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit hatte für Streit in Deutschland gesorgt. Die CSU warnt vor einer Armutszuwanderung. Sie will Ausländern den Zugang zum deutschen Sozialsystem erschweren - etwa durch eine dreimonatige Sperrfrist für Hartz-IV-Hilfen an Zuwanderer. SPD und Opposition warfen der CSU Populismus vor.

Read more...

IWF möchte Irland im ESM halten

Berlin (dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) spricht sich gegen einen abrupten Ausstieg Irlands aus dem internationalen Rettungsprogramm aus. „Wir würden es vorziehen, dass Irland das laufende Rettungsprogramm Schritt für Schritt verlässt“, sagte der IWF-Vizechef David Lipton der Tageszeitung „Die Welt“ (Samstag). Zwar habe Irland alles getan, um die Wirtschaft des Landes zu stabilisieren. „In dieser Situation sollte die Troika (der internationalen Geldgeber) Irland mit vorsorglichen Maßnahmen zur Seite stehen.“

Lipton hat dabei nach eigenen Worten kein zweites Rettungspaket im Auge. „Aber wir wünschen uns ein Paket, das Geld für den Notfall zur Verfügung stellt – auch wenn wir davon ausgehen, dass der Notfall nicht eintritt.“

Read more...

Irische Bankanleihen kehren an die Märkte zurück

Dublin/London (dpa) - Erstmals seit dem Platzen der Immobilienblase 2009 haben irische Banken am Mittwoch wieder Anleihen an die Finanzmärkte gebracht. Das teilte das Finanzministerium in Dublin am Abend nach Börsenschluss mit. Die Bankengruppe Allied Irish Banks platzierte erfolgreich eine Anleihe über 500 Millionen Euro. Die Bausparkasse Permanent TSB brachte ein hypothekenbesichertes Papier in gleicher Höhe an den Markt. Beide Anleihen waren nach Angaben des Ministeriums deutlich überzeichnet.

Irlands Finanzminister Michael Noonan hatte zuvor im Parlament nochmals die Entscheidung der Regierung verteidigt, am 15. Dezember an die Finanzmärkte zurückzukehren und den Euro-Rettungsschirm ohne zusätzlichen Sicherungskredit zu verlassen. 

Read more...

Europäische Rezession lässt Kapitaldecken der Unternehmen abschmelzen

Frankfurt/Main (dpa) - Die überwundene Rezession im Euroraum hat nach einer KfW-Umfrage das Wachstum des deutschen Mittelstands gebremst. Die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland seien zwar vergleichsweise gut durch die Krisen der letzten Jahre gekommen, sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner bei der Präsentation einer repräsentativen Umfrage unter Mittelständlern am Dienstag in Frankfurt. Dies habe aber Kraft gekostet: „Besonders die Entwicklung von Profitabilität und Eigenkapitalausstattung bei den Kleinen gibt Anlass zur Sorge.“

Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, seien Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wahrscheinlich. Für 2014 und 2015 erwarteten die meisten Mittelständler keine Verbesserung ihrer Lage. Insgesamt sieht Zeuner Sand im Getriebe: „Die positive, aber gedämpfte Entwicklung setzt sich fort.“

Read more...