RWI: Flüchtlingszustrom lässt Wirtschaft wachsen

Essen (dpa) - Die Ausgaben der öffentlichen Hand zur Bewältigung der Flüchtlingskrise kurbeln die Wirtschaft in Deutschland spürbar an. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent. Zu etwa 0,2 Punkten sei das Wachstum dabei auf die erhöhten staatlichen Aufwendungen für die Flüchtlinge zurückzuführen, berichteten die Konjunkturforscher am Donnerstag.

Für 2016 rechnen die Experten mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent, wobei 0,3 Punkte auf den Flüchtlingseffekt zurückzuführen seien. Insgesamt werden die Aufwendungen für Asylbewerber und Flüchtlinge in diesem Jahr die Ausgaben des Jahres 2014 laut RWI um 4,7 Milliarden Euro übersteigen. Für 2016 erwarten die Experten sogar einen Mehraufwand gegenüber 2014 von 12,6 Milliarden Euro.

Die defizit-finanzierten Ausgabenprogramme belebten kurzfristig die Konjunktur. Für die Folgezeit ergäben sich jedoch auch Belastungen, betonten die Wissenschaftler. So werde voraussichtlich ein hoher Teil der Migranten wegen fehlender Sprachkenntnisse und geringer beruflicher Qualifikationen auf längere Sicht auf Sozialleistungen angewiesen sein.

Entscheidend sei, ob es gelinge, das Erwerbspotenzial der überwiegend jungen Zuwanderer zu nutzen. Dann könne die Zuwanderung eine Chance für die alternde deutsche Gesellschaft sein.

(Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de)



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