Niederlande

Umsetzung des Sepa-Abkommens verzögert sich

Die EU will die Frist für die Sepa-Umstellung kassieren. Unternehmen und Vereine haben sich nicht schnell genug vorbereitet. Um ein Zahlungschaos zu vermeiden, sollen sie mehr Zeit bekommen.

Frankfurt/Main (dpa) - Bundesbank und Bankenverbände haben es kommen sehen: Unternehmen und Vereine haben sich zu zögerlich auf das neue europäische Zahlungssystem Sepa mit den internationalen Kontonummern IBAN vorbereitet. Jetzt zieht die EU die Notbremse: Die bisherigen Überweisungswege sollen noch sechs Monate länger funktionieren. Eigentlich sollten sie zum 1. Februar eingestellt werden. EU-Finanzminister und das Europaparlament müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

Read more...

Herzlich Willkommen! Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für Bulgaren und Rumänen

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Jahr öffnet sich der deutsche Arbeitsmarkt auch für Rumänen und Bulgaren. Die Bürger der beiden EU-Länder genießen ab dem 1. Januar das uneingeschränkte Recht, in allen EU-Staaten einen Job zu suchen. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht mehr nötig, um ins Land kommen zu können. Erwartet werden nach jüngsten Prognosen bis zu 180 000 Zuwanderer.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit hatte für Streit in Deutschland gesorgt. Die CSU warnt vor einer Armutszuwanderung. Sie will Ausländern den Zugang zum deutschen Sozialsystem erschweren - etwa durch eine dreimonatige Sperrfrist für Hartz-IV-Hilfen an Zuwanderer. SPD und Opposition warfen der CSU Populismus vor.

Read more...

Europäische Rezession lässt Kapitaldecken der Unternehmen abschmelzen

Frankfurt/Main (dpa) - Die überwundene Rezession im Euroraum hat nach einer KfW-Umfrage das Wachstum des deutschen Mittelstands gebremst. Die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland seien zwar vergleichsweise gut durch die Krisen der letzten Jahre gekommen, sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner bei der Präsentation einer repräsentativen Umfrage unter Mittelständlern am Dienstag in Frankfurt. Dies habe aber Kraft gekostet: „Besonders die Entwicklung von Profitabilität und Eigenkapitalausstattung bei den Kleinen gibt Anlass zur Sorge.“

Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, seien Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wahrscheinlich. Für 2014 und 2015 erwarteten die meisten Mittelständler keine Verbesserung ihrer Lage. Insgesamt sieht Zeuner Sand im Getriebe: „Die positive, aber gedämpfte Entwicklung setzt sich fort.“

Read more...

Niederlande von S&P herabgestuft, Durchatmen bei Zypern und Spanien

Den Haag/Nikosia (dpa) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit der Niederlande herabgestuft und sieht das Euro-Krisenland Zypern inzwischen auf einem etwas solideren Kurs. S&P senkte die Bonitätsnote für Den Haag am Freitag von „AAA“ auf „AA+“. Deutschland, Finnland und Luxemburg sind damit die einzigen verbliebenen Euroländer mit der Bestnote des dreifachen „A“. Für das finanziell schwer angeschlagene Zypern hob die Agentur ihre Bewertung von „CCC+“ auf „B-„ an, den Ausblick für Spanien verbesserte sie.

Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem, der auch Vorsitzender der Eurogruppe ist, zeigte sich enttäuscht von der Entscheidung. Die Märkte reagierten allerdings kaum darauf. Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen blieben so gut wie unverändert bei rund 2,02 Prozent. Der Amsterdamer Börsenindex AEX blieb mit 397 Punkten ebenfalls völlig unbeeindruckt.

Read more...

Zeitung: Imtech verschleppte Aufklärung von Korruption

Amsterdam (dpa) - Der niederländische Konzern Imtech war nach einem Zeitungsbericht bereits seit zwei Jahren über Korruption im deutschen Betriebszweig informiert, doch hat dies ignoriert. Das «Handelsblatt» berichtete am Donnerstag, dass ein ehemaliger Kriminalbeamter im Auftrag von Imtech bereits 2011 Unregelmäßigkeiten beim Bau der Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt untersucht hatte.

Read more...