Norwegen

Telekom: Höttges fordert Maßnahmen für sozial verträgliche Digitalisierung

München (dpa) - Telekom-Chef Timotheus Höttges fordert ein rasches Handeln von Politik und Wirtschaft, um die sozialen Umbrüche durch die Digitalisierung abzufedern. Es gebe viele Menschen, die fürchten, ihre Jobs zu verlieren oder im Alter zu verarmen. Diese Sorgen müsse man nicht nur ernst nehmen, sondern auch Lösungen finden, um diese Menschen nicht an radikale politischen Gruppen oder Parteien zu verlieren, sagte Höttges am Sonntag auf der Internet-Konferenz DLD in München. «Die einzige Stimme, die sie haben, sind Wahlen.»

Globalisierungsexperte Ian Goldin mahnte, die Welt stehe an einem Scheideweg. Die Digitalisierung biete Chancen, die die Menschheit in dieser Form bislang nie gehabt habe. Es gebe alle Möglichkeiten, in den nächsten Jahrzehnten Hunger, Armut und viele Krankheiten zu besiegen.

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EU-Kommission macht weiteren Schritt in Richtung Fehmarnbelt-Tunnel möglich

Brüssel/Kiel (dpa) - Das Milliardenprojekt eines Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark hat eine weitere Hürde genommen. Die EU-Kommission billigte das öffentliche Finanzierungsmodell für die Straßen- und Eisenbahnverbindung. Es stehe im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften, teilten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Donnerstag mit. Nach derzeitigem Stand soll der 19 Kilometer lange Tunnel zwischen Rødby auf der dänischen Insel Lolland und Puttgarden auf Fehmarn bis 2024 fertiggestellt sein.

«Diese Verbindung wird die Fahrzeiten von Deutschland nach Ostdänemark und Skandinavien erheblich verkürzen, wovon Bürger und Wirtschaft profitieren werden», erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die Verbindung sei wichtig zur Vollendung der großen Nord-Süd-Achse zwischen Mitteleuropa und Skandinavien.

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Pinterest setzt zum Sturm auf Europa an

San Francisco (dpa) - Der Fotodienst Pinterest will auch in Europa Geld verdienen und startet als ersten Schritt Werbeanzeigen in Großbritannien. Seit Mittwoch können britische Unternehmen dafür bezahlen, dass ihre Bilder den Nutzern angezeigt werden. Dabei sorgten Algorithmen dafür, dass dem Betrachter möglichst gerade für ihn interessante Werbe-Inhalte präsentiert werden, sagte der zuständige Pinterest-Manager Tim Kendall der Deutschen Presse-Agentur.

Bei Pinterest kann man Bilder aus dem Netz auf virtuellen «Pinnwänden» zu verschiedenen Themen sammeln. Der Dienst versteht sich auch als eine Art «visuelle Suchmaschine», bei der man zum Beispiel nach Ideen für Heimdekoration, Mode oder Urlaubsorte suchen kann.

Damit wirke Werbung bei Pinterest weniger störend als bei anderen Plattformen, erklärte Kendall, der zuvor bei Facebook war. «Die Nutzer kommen bereits gezielt, um neue Sachen zu entdecken.» Die als Werbung platzierten Bilder seien damit kaum von den zum Beispiel nach einer konkreten Suche angezeigten Fotos zu unterscheiden.

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Russland bietet Goldene Brücke zur Beendigung des Sanktionswahns

Russland wartet auf ein positives Signal von den westlichen Ländern, um gegenseitige begünstigende Gespräche mit den westlichen Ländern über die Möglichkeit der Korrektur oder Aufhebung des Lebensmittelembargos zu beginnen, sagte Russlands Leiter des Landwirtschaftsministeriums, Nikolai Fyodorov. „Wir warten auf ein Signal von unseren westlichen Partnern. Sobald sie uns ein positives Signal geben, werden wir eine positive Reaktion geben“, sagte Fyodorov.

Der Offizielle fügte hinzu, dass „die Regierung die Situation analysieren sollte und, wenn möglich, ihre Lösung bezüglich Änderungen der Liste der Lebensmittelprodukte, der Änderung der Liste der Länder anbieten soll, in Abhängigkeit davon, wie sie (die Änderungen) die Beziehungen mit unseren westlichen Partnern entwickeln werden.“

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Rollt Amazon bald den deutschen Paketmarkt auf?

Troisdorf/Bonn (dpa) - Macht sich Amazon bald auf dem Paketmarkt in Deutschland breit? Und wie antworten die Konkurrenten auf einen solchen Einschnitt? Keine Frage wird in der Branche derzeit heftiger diskutiert als die Pläne des US-Onlineriesen. Seit einigen Monaten testet das Unternehmen über ein Verteilzentrum in München die Zustellung von Paketen, auch eine Ausweitung auf andere Gebiete ist möglich. Ob aus diesem Versuchsballon mehr werden könnte, bleibt abzuwarten.

«Es ist schön, wenn sich andere Unternehmen für unsere Branche interessieren. Das zeigt, das sie sehr attraktiv ist», sagt Postchef Frank Appel. Trotz der Avancen von Amazon zeigt sich Appel bei der Bilanzvorlage im DHL-Innovationszentrum in Troisdorf bei Bonn völlig unbeeindruckt und gibt sich betont gelassen. Er sehe die Entwicklung mit «sportlichem Ehrgeiz» und kontert: Die Post habe hervorragende Mitarbeiter, verfüge über eine hervorragende Infrastruktur und sei Qualitätsführer.

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