Russland

Russland: Kreml macht Besuchern neue Bereiche zugänglich

Moskau (dpa) - Der Kreml in Moskau öffnet seit Jahrzehnten gesperrte Teile seines historischen Geländes erstmals für Besucher. Touristen können das Areal mit den Kirchen und Palästen aus Zarenzeiten, mit den Museen und dem Präsidentensitz jetzt durch ein Tor am berühmten Spasski-Turm verlassen - mit direktem Zugang zum Roten Platz. Das teilte die Kreml-Kommandantur der Agentur Interfax am Montag mit. Der nun zugängliche Bereich war bisher den Kremlbeamten vorbehalten. Der Kreml steht als Welterbe unter dem Schutz der Unesco.

Besucher mussten bisher zum Touristeneingang am Kutafja-Turm zurückkehren, um das Gelände zu verlassen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin hatte bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in der vergangenen Woche über eine weitere Öffnung von Russlands Machtzentrale gesprochen. Damit könne Moskau Touristen noch mehr bieten, hatte Sobjanin gesagt.

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Griechenland: Russlandfeindliche EU-Boykottpolitik gefährdet auch die Krisenstaaten

Athen (dpa) - Der wichtigste griechische Wirtschaftsbereich, der Tourismus, leidet unter den gegen Russland verhängten Sanktionen. „Wegen des Embargos haben Banken (in Russland) geschlossen, der Rubel fällt, die Leute sind verunsichert“, sagte der Präsident des Verbandes der touristischen Unternehmen Griechenlands, Andreas Andreadis, dem griechischen Nachrichtensender Skai am Sonntag.

Die Griechen hatten nach seinen Worten gehofft, dass in diesem Sommer rund 1,35 Millionen Russen kommen könnten. „Wir werden wohl nicht mehr als 1,1 Millionen erreichen“, sagte Andreadis weiter. Eine russische Reiseagentur sei bereits pleitegegangen.

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Spanien: Mallorca sagt Saufbolden den Kampf an

Palma de Mallorca (dpa) - Gut einen Monat nach der Einführung von „Benimmregeln“ auf der spanischen Ferieninsel Mallorca hat die Polizei erstmals Geldbußen bei Touristen erhoben. Wie die Wochenzeitungen „Mallorca Zeitung“ und „Mallorca Magazin“ am Freitag in ihren Online-Ausgaben berichteten, patrouillierten etwa 60 Beamte der Ortspolizei auf einem Abschnitt an der Playa de Palma in der Gegend des Ballermann.

Es seien zehn Geldbußen über je 50 Euro erhoben worden. Da die Urlauber sofort zahlten, sei ihnen die Hälfte der Strafen erlassen worden. Der Gemeinderat der Inselhauptstadt Palma hatte im Mai eine „Verordnung für ein zivilisiertes Zusammenleben“ erlassen, die für mehr Ordnung und Sauberkeit am Ballermann sorgen soll.

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Visa erwartet mehr Nachfrage für kontaktloses Bezahlen

München/Frankfurt/Main (dpa) - Der Kreditkartenanbieter Visa erwartet einen Schub für das kontaktlose Bezahlen per Karte und Smartphone in den kommenden Jahren. Bis 2020 dürften alle Kassenterminals in Europa für entsprechende Bezahlmöglichkeiten ausgerüstet sein, sagte der zuständige Visa-Europe-Manager Volker Koppe am Mittwoch in München. Vor allem die Teilnahme großer Handelsketten werde das Thema voranbringen. Neben dem Discounter Aldi Nord hatte sich in jüngster Zeit beispielsweise auch der Elektronikhändler Media Saturn für die Einführung des kontaktlosen Bezahlens entschieden.

Nach Angaben Koppes haben die Mitgliedsbanken von Visa Europe bisher 3,2 Millionen kontaktlose Visa Karten an Kunden ausgegeben, die damit an bisher rund 60 000 Terminals quasi im Vorbeigehen zahlen können. In den kommenden beiden Jahren dürfte die Zahl auf bis zu 300 000 Terminals in Deutschland steigen, erwartet Visa.

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Russland: Atomenergie wird zu weiterem Exportstandbein ausgebaut

(de.sputniknews.com) In Zukunft wird sich Russlands Export von Energie nicht auf fossile Brennstoffe beschränken. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach alternativen Energiequellen einschließlich Kernenergiewirtschaft kann Moskau einen wachsenden Export von atomaren Energieressourcen sichern, erklären Analytiker des privaten US-Informationsdienstleisters Stratfor. Damit werde Russland seine geopolitische Bedeutung nur festigen.

Obwohl die Welt nach der Tragödie im japanischen AKW Fukushima etwas vorsichtiger mit der Atomenergie umgeht, sei die Zahl der vom Ausland erteilten Aufträge für die russische Atombehörde Rosatom in letzter Zeit steigend, so die Experten.

„Der Wert der Auslandsaufträge von Rosatom hat im Jahre 2013 bei 74 Milliarden US-Dollar gelegen. Bis September 2015 haben zwölf Länder der Welt Aufträge im Gesamtwert von 300 Milliarden US-Dollar bei Rosatom platziert. Außerdem unterzeichnet Russland weltweit Memoranden über die Zusammenarbeit und schließt Geschäfte ab – von Südafrika bis Argentinien sowie von Vietnam bis Ungarn und Saudi-Arabien. Es scheint, dass es bereits keine einzige Region mehr gibt, wohin Russland mit seinen Atomexport strebt“, schreibt Stratfor.

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