Russland

Italien: Strandverkäufer bemühen sich um breiteres Portfolio

Von Annette Reuther, dpa

Sie schleppen sich mit Cola und Bier am Strand entlang oder verkaufen Selfiesticks und Taschen am Straßenrand. In der Urlaubszeit begegnen einem die unterschiedlichsten Typen von Straßen- und Strandhändlern. Eine Übersicht.

Rom (dpa) - Oft haben sie einen Knochenjob. Während die Urlauber am Strand faulenzen oder Sightseeing in Städten machen, ist bei ihnen Arbeitszeit. Von Bier über Maiskolben bis zu Kitsch und Souvenirs verkaufen sie in Urlaubshochburgen an jeder Ecke ihre Waren. Oft illegal. Und oft sind es Migranten, die keine Möglichkeit zu einem anderen Job haben. Aktionen wie zuletzt die in Rom, wo die Händler nicht mehr im Zentrum stehen sollen, werden ihr «Geschäftsmodell» wohl nicht ändern. Eine Auswahl der Verkäufer, die man im Urlaub am häufigsten trifft:

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Party-Nackedeis ade: Mallorca will beim Tourismus künftig Qualität vor Quantität

Madrid/Palma de Mallorca (dpa) - Die Aussagen, die Biel Barceló in Palma de Mallorca machte, schlugen im 600 Kilometer entfernten Madrid wie eine Bombe ein. Der stellvertretende Ministerpräsident der Regionalregierung der Balearen schloss am Montagabend nicht aus, dass man in Zukunft für die Inseln Mallorca, Ibiza, Formentera und Menorca ein Touristen-Limit für die Sommermonate beschließen könne.

Die neue linke Regierung in Palma würde damit dem Beispiel der Machthaber auf den Kanaren folgen, die diese Woche konkrete Pläne für eine Begrenzung der Touristenzahlen bekanntgaben.

Zu allem Übel hatte der für Wirtschaft zuständige Stadtrat der neuen linken Stadtverwaltung von Madrid, Carlos Sánchez, am Montagabend bekanntgegeben, dass man die Einführung einer Touristenabgabe erwäge. Eine Abgabe, wie sie auch die Regierung der Balearen für Malle & Co. beschließen will.

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Russland: Norilsk Nickel schichtet Aktiva um

MOSKAU, 18. Oktober (RIA Novosti). Der große russische Bunt- und Edelmetallproduzent Norilsk Nickel hat sich von seinen nicht erstklassigen Aktiva im Ausland getrennt. Das teilte das Unternehmen am Samstag in Moskau mit.

Im Laufe der nächsten sechs Monate soll der Verkauf der Aktiva in Botswana und Südafrika im Gesamtwert von 337 Millionen US-Dollar an den Konzern BCL Limited (Botswana) perfekt gemacht werden. Es handelt sich um 50 Prozent der Anteile an Nkomati Nickel and Chrome Mine (Südafrika) und 85 Prozent der Aktien von Tati Nickel Mining (Botswana). „Das ist der größte Deal zur Optimierung der Aktiva von Norilsk Nickel, die im Rahmen einer neuen Strategie des Konzerns im Oktober 2013 angekündigt wurde“, hieß es in der Mitteilung.

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EU schießt sich mit Anti-Russland-Sanktionen selbst ins Knie

EU-Sanktionen gegen Russland stoßen bei immer mehr Politikern und Wirtschaftsexperten auf Ablehnung. Die Verflechtung des Handels könnte dazu führen, dass es auf beiden Seiten nur Verlierer gibt - und Moskau sich trotzdem nicht beeindrucken lässt.

Berlin (dpa) - Die EU-Sanktionen gegen Russland im Konflikt mit der Ukraine werden in Deutschland zunehmend kritisch gesehen. „Wladimir Putin ist äußerst machtbewusst, der lässt sich mit Sanktionen nicht an den Verhandlungstisch zwingen“, sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) der „Wirtschaftswoche“ zur Wirkung solcher Maßnahmen auf den russischen Präsidenten. Die EU müsse stattdessen einen Dialog der Konfliktparteien sicherstellen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger warnte in dem Magazin davor, mit Sanktionen werde „die zarte Erholung der europäischen Wirtschaft beeinträchtigt“.

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Führungswechsel bei renommierter Kunstzeitschrift

London (dpa) - Die renommierte Monatszeitschrift „The Art Newspaper“ hat den Besitzer gewechselt. Dies teilte ihr Gründer, der italienische Verleger Umberto Allemandi, am Donnerstag in London mit. Neue Besitzerin der Gruppe ist die russische Geschäftsfrau und Kunstsammlerin Inna Bazhenova. „Für mich ist die ‚Art Newspaper‘ die ‚Financial Times‘ der Kunstwelt“, sagte Bazhenova bei der Ankündigung in der Tate Britain in London. Sie werde sich dafür einsetzen, dass die redaktionelle Unabhängigkeit der Zeitschrift erhalten bleibe. Allemandi sagte, er gebe aus Altersgründen „den Stab ab“.

Der Italiener hatte die Zeitung „Il Giornale dell'Arte“ 1983 in Turin gegründet. Es folgten internationale Ausgaben in London und New York, Athen, Paris, Moskau und China.

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