Russland

Olymp: Hemdenhersteller fürchtet Online-Handel nicht

Bietigheim-Bissingen (dpa) - Der Hemdenhersteller Olymp sieht im wachsenden Trend hin zum Online-Handel keine Bedrohung. «Ich sehe kein Drohszenario vereinsamter Fußgängerzonen», sagte Olymp-Chef Mark Bezner am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Olymp betreibt seit März vergangenen Jahres seinen Online-Shop in Eigenregie. Die Umsätze seien aber zu vernachlässigen, so Bezner. Er sehe in Web-Shops nur eine Ergänzung. Olymp macht etwa 20 Prozent seiner Umsätze online und direkt in eigenen Shops, 80 Prozent gehen über den Großhandel.

Weltweit verkauft Olymp etwa zwölf Millionen Hemden pro Jahr. Das Hemd sei zwar prädestiniert für den Online-Verkauf, sagte Bezner. Denn die meisten männlichen Käufer kennen Schnitt und Passform ihrer Stammmarke. «Der Kunde nimmt das Hemd aber immer noch gern in die Hand», so Bezner. Im Gegensatz zu anderen Modemarken, die sich von eigenen Shops trennten, soll die Zahl der Olymp-Läden von zuletzt 60 in Deutschland weiter steigen. «Es kommen in Deutschland noch einige hinzu», sagte Bezner.

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Russland bietet Goldene Brücke zur Beendigung des Sanktionswahns

Russland wartet auf ein positives Signal von den westlichen Ländern, um gegenseitige begünstigende Gespräche mit den westlichen Ländern über die Möglichkeit der Korrektur oder Aufhebung des Lebensmittelembargos zu beginnen, sagte Russlands Leiter des Landwirtschaftsministeriums, Nikolai Fyodorov. „Wir warten auf ein Signal von unseren westlichen Partnern. Sobald sie uns ein positives Signal geben, werden wir eine positive Reaktion geben“, sagte Fyodorov.

Der Offizielle fügte hinzu, dass „die Regierung die Situation analysieren sollte und, wenn möglich, ihre Lösung bezüglich Änderungen der Liste der Lebensmittelprodukte, der Änderung der Liste der Länder anbieten soll, in Abhängigkeit davon, wie sie (die Änderungen) die Beziehungen mit unseren westlichen Partnern entwickeln werden.“

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Eigentor Russland-Sanktionen: Deutsche Milchbauern fürchten um Existenz

Berlin (dpa) - Die deutschen Milchbauern sollen als Entlastung wegen drastisch gesunkener Preise Nothilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen. Zur genauen Höhe will Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) noch Gespräche führen, wie er am Montag nach einem «Milchgipfel» mit Vertretern von Bauern, Molkereien und Handel in Berlin sagte. Der Bauernverband mahnte eine rasche Umsetzung an. Schmidt betonte, die Marktbeteiligten selbst müssten zu einer stärkeren Mengensteuerung kommen. «Ein Weiter so kann es und wird es nicht geben.» Hierüber wollten die Branchenverbände in Dialog treten.

Schmidt kündigte kurzfristige Finanzhilfen von «100 Millionen Euro plus X» an. Über die Höhe des X will er unter anderem mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der EU-Kommission reden. Schmidt sagte, er erwarte auch von den Ländern eine finanzielle Beteiligung an der Existenzsicherung der deutschen Bauern.

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Pinterest setzt zum Sturm auf Europa an

San Francisco (dpa) - Der Fotodienst Pinterest will auch in Europa Geld verdienen und startet als ersten Schritt Werbeanzeigen in Großbritannien. Seit Mittwoch können britische Unternehmen dafür bezahlen, dass ihre Bilder den Nutzern angezeigt werden. Dabei sorgten Algorithmen dafür, dass dem Betrachter möglichst gerade für ihn interessante Werbe-Inhalte präsentiert werden, sagte der zuständige Pinterest-Manager Tim Kendall der Deutschen Presse-Agentur.

Bei Pinterest kann man Bilder aus dem Netz auf virtuellen «Pinnwänden» zu verschiedenen Themen sammeln. Der Dienst versteht sich auch als eine Art «visuelle Suchmaschine», bei der man zum Beispiel nach Ideen für Heimdekoration, Mode oder Urlaubsorte suchen kann.

Damit wirke Werbung bei Pinterest weniger störend als bei anderen Plattformen, erklärte Kendall, der zuvor bei Facebook war. «Die Nutzer kommen bereits gezielt, um neue Sachen zu entdecken.» Die als Werbung platzierten Bilder seien damit kaum von den zum Beispiel nach einer konkreten Suche angezeigten Fotos zu unterscheiden.

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OMV und Gazprom tauschen Beteiligungen aus

St. Petersburg (dpa) - Der vom Kreml gesteuerte Gasförderer Gazprom und der österreichische Energiekonzern OMV haben einen Tausch von Beteiligungen besiegelt. Nach Gazprom-Angaben erhält OMV 24,98 Prozent der Anteile an einem Projekt auf dem riesigen Gasfeld Urengoi im Norden Westsibiriens. Dort fördert die BASF-Tochter Wintershall seit 2003 Gas und Kondensat. Es handelt sich um die Blöcke 4A und 5A der in einer Tiefe von etwa 4000 Meter liegenden Achimov-Formation.

OMV zufolge wird Gazprom an Förderprojekten des österreichischen Unternehmens in der Nordsee beteiligt. Zudem vereinbarten die beiden Firmen bei dem Treffen die Lieferung von russischem Öl an OMV.

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